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Adamgasse 4/2, 6020
Innsbruck
Tel.: 0512/562477;
FAX.: 0512/562477-7
buero@@dowas-fuer-frauen.at
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Die Geschichte
des
DOWAS für Frauen
2006
Im Februar besteht die Wohngemeinschaft 20 Jahre - 1986 eröffnet in den
Räumlichkeiten der heutigen Beratungsstelle in der Adamgasse. Gefeiert
wird der Geburtstag mit einer Veranstaltung im Herbst.
Im April tritt die langjährige Mitarbeiterin und Obfrau des Vereines
DSA Jasmine Alge von allen Funktionen wegen Mutterschutz und
Elternkarenz zurück.
2005
Erst Ende November ist die Finanzierung der Beratungsstelle zum
Großteil von Stadt und Land wie beantragt bewilligt. Um die bis dorthin
fehlenden Mittel auszugleichen, konnten unterjährig keine Urlaubs- und
Krankenvertretungen angestellt und die Öffnungszeiten der
Beratungsstelle mussten verkürzt werden.
In der WG werden größere Instandhaltungsmaßnahmen und Umbauten mit
Unterstützung des BM für Justiz getätigt.
2004
Seit 2001 ist die Klientinnenzahl der Beratungsstelle um 100% gestiegen.
Der 3-Jahres-Vertrag mit der Stadt Innsbruck ist immer noch nicht
verwirklicht, aber die Höhe der Stadt-Subvention für die WG wird
letztlich doch in der Höhe von 2003 genehmigt. Im Betreuten Wohnen ist
die Anzahl der Übergangswohnungen im Laufe des Jahres auf Grund von
Subventionskürzungen von 12 auf 9 reduziert worden. Die
Vernetzungsarbeit mit anderen Sozialeinrichtungen z.B. im SPAK und die
Öffentlichkeitsarbeit sind Schwerpunkte 2004.
2003
Das DOWAS für Frauen - Leitbild wird verschriftlicht.
Wieder ist die Anzahl der ambulant betreuten Frauen gestiegen. Für
den
Bereich der betreuten Übergangswohnungen und der ambulanten
Beratung
wird vom Land Tirol eine Stundenaufstockung finanziert. Die anfänglich
positiven Verhandlungen
über eine alternative Finanzierung der WG (statt des
Tagsatzmodells)
mit der zuständigen Landesrätin scheitern im Dezember am Veto der
Stadt Innsbruck.
Gleichzeitig wird das DOWAS für Frauen (und 2 andere
Fraueneinrichtungen)
vom Wieder-Abschluss des 3-Jahres-Vertrages für Subventionen vom
zuständigen
Sozial-Stadtrat der Stadt Innsbruck erst ausgeschlossen, dann folgt
eine
Vertragsvorlage für 2004 mit einer Kürzung der Subvention um
25%.
2002
Die Anzahl der betreuten Frauen steigt in der Beratungsstelle um 60% im
Vergleich
zu 2001. Finanzielle und existenzielle Probleme sind häufige
Beratungsinhalte. Das neue Mitarbeiterinnen-Team hat
sich gut eingearbeitet, trotzdem sind die Anforderungen mit dem
bisherigen Stundenausmaß kaum zu bewältigen.
Bundesministerien streichen oder kürzen Subventionen. In der WG
wird das "Projekt Migrantinnen" gestartet.
2001
März: Die finanzielle Lage bessert sich durch höhere
Subventionen
infolge von intensivsten Verhandlungen mit verschiedenen
Bundesministerien
und interner verwaltungstechnische Sparmaßnahmen.
Juli: 15-jähriger Geburtstag und ein Jahr der Umstrukturierung:
Dr.
Franziska Bebelman, Mitarbeiterin der ersten Stunde und Vereinsobfrau
der
letzten Jahre wechselt ihren Arbeitsbereich. Mehrere langjährige
Mitarbeiterinnen
wenden sich neuen Aufgaben zu oder gehen in Karenz, ein neues junges
Team
entsteht.
Der 4-köpfige Vorstand setzt sich nun aus zwei "externen" Frauen
und
aus je einer Mitarbeiterin der WG und der BS zusammen. Es wird eine
betriebswirtschaftliche
Geschäftsführerin angestellt, die inhaltliche Leitung
übernimmt
die neue Obfrau, DSA Jasmine Alge.
Die Anzahl der Übergangswohnungen beträgt inzwischen 15.
2000
Der Trend zu jüngeren Klientinnen (vor allem in der
Wohngemeinschaft)
nimmt stark zu.
Durch das Tagsatzmodell (Finanzierungsmodell der WG) bedingte
Schwierigkeiten
zwingen uns zur Überlegung, die WG eventuell schließen zu müssen.
1999
Durch eine Sondersubvention des JUFF kann zum ersten Mal ein
zusätzlicher männlicher Kinderbetreuer für ein Jahr in
der Wohngemeinschaft
angestellt werden.
1998
Die Arbeit der Kinderfachfrau in der WG kann durch eine Spende um 10
Stunden
aufgestockt werden.
1996
10-jähriger Geburtstag des DOWAS für Frauen! Festakt im
Landhaus
mit politischer Prominenz. Druck einer Festschrift.
Eine gigantische Sparwelle rollt (bundesweit) auf uns zu, mit Kürzungen
wird gerechnet.
1995
Für das Projekt "Betreutes Wohnen" droht das Aus. Erst im
letzten
Moment, Ende Dezember, kommt es zu einer finanziellen Lösung.
1994
Jänner: Personelle Trennung der drei Arbeitsbereiche: 5
Mitarbeiterinnen
sind in der Wohngemeinschaft beschäftigt, 3 Mitarbeiterinnen sind
für
die Beratungsstelle und das "Betreute Wohnen" zuständig.
Juni: Wegen der zunehmenden restriktiven Subventionspolitik der Stadt
Innsbruck
kommt es zu einer starken Protestbewegung unter den Sozial- und
Kulturinitiativen. Trotzdem Anmietung von zwei
weiteren
Übergangswohnungen.
1993
Anmietung von fünf Übergangswohnungen.
November: Anstellung einer Kindergärtnerin (Kinderfachfrau)
für
die Begleitung der Kinder in der Wohngemeinschaft.
1992
Vier weitere Wohnungen werden für das "Betreute Wohnen"
angemietet.
1991
Februar: Wir feiern das 5-jährige Bestehen der WG mit einem Fest
im Hutterheim.
März und Mai: Anmietung der ersten und zweiten Übergangswohnung für das
Projekt
"Betreutes Wohnen".
Dezember: Übersiedlung der WG in ein Haus in der Dr. Stumpf
Straße. In der
Adamgasse
wird ein Teil der Wohnung als Übergangswohnung adaptiert. Der
andere
Teil der Wohnung dient dem Verein als Büro und Beratungsstelle (BS).
1990
Entstehung der Arbeitsgemeinschaft "Betreutes Wohnen (BEWO)". Erste
Mitglieder
sind der Verein zur Förderung des DOWAS, Verein Mentlgasse,
Caritas-WG (Verein WAMS) und Verein DOWAS für Frauen.
1989
Massive Probleme mit der Tagsatzfinanzierung veranlassen Land und Stadt
zur
Gewährung einer Sockelsubvention für einen Teil der
Personalkosten.
1988
Weil die Personalkosten weder vom Land noch von der Stadt
übernommen
werden, ist der Verein gezwungen, einer Teilfinanzierung der WG
über
Tagsätze (Abrechnung pro Klientin pro Nacht mit Sozialämtern)
zuzustimmen.
1987
Noch einmal kann die WG vor der Schließung gerettet werden:
Aktion
8000 und Akademikertraining werden letztmalig verlängert!
1986
Februar: Eröffnung der WG mit 9 Plätzen für Frauen und deren Kinder.
Die Personalkosten (für 3 x
40
Stunden) werden zur Gänze über Akademikertraining und Aktion
8000
finanziert. Den Sachaufwand finanzieren wir mittels Subventionen vom
Land
Tirol,
von der Stadt Innsbruck und von den BM für Justiz, Umwelt und
Familie
und Arbeit und Soziales.
November: Trotz hoher Auslastung der WG, erste Probleme mit der
Übernahme
der Personalkosten durch Land und Stadt.
1985
Jänner: Eine Bedarfserhebung für eine betreute WG für
Frauen
mit Wohnungsproblemen wird bei den verschiedenen sozialen Einrichtungen
durchgeführt.
Juni: Der Verein stellt eine Geschäftsführerin an, die die
Vorbereitungsarbeiten, die bisher ehrenamtlich geschahen, konsequent
vorantreibt.
Die Stelle wird im Rahmen des Akademikertrainings vom BM für
Arbeit
und Soziales finanziert.
November: Eine 160m2 Wohnung in der Adamgasse wird angemietet, die
Renovierungs- und Adaptierungsarbeiten für die WG Adamgasse beginnen.
1984
Juni: Bildung der Initiativgruppe "DOWAS für Frauen, ein Konzept
für
eine betreute Wohngemeinschaft (WG) für obdachlose Frauen wird
erstellt.
Dezember: Gründung des Vereins "DOWAS für Frauen".
Maßgebend
beteiligt sind: Helga Oberarzbacher, Margit Drexel, Adelheid
Wüstner,
Herta Eberharter, Heidrun Schoißwohl, Peter Steckenbauer, Inge
Mühlsteiger
und Grete Heel.
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