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Adamgasse 4/2, 6020 Innsbruck
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Die Geschichte des DOWAS für Frauen


2006
Im Februar besteht die Wohngemeinschaft 20 Jahre - 1986 eröffnet in den Räumlichkeiten der heutigen Beratungsstelle in der Adamgasse. Gefeiert wird der Geburtstag mit einer Veranstaltung im Herbst.
Im April tritt die langjährige Mitarbeiterin und Obfrau des Vereines DSA Jasmine Alge von allen Funktionen wegen Mutterschutz und Elternkarenz zurück.

2005
Erst Ende November ist die Finanzierung der Beratungsstelle zum Großteil von Stadt und Land wie beantragt bewilligt. Um die bis dorthin fehlenden Mittel auszugleichen, konnten unterjährig keine Urlaubs- und Krankenvertretungen angestellt und die Öffnungszeiten der Beratungsstelle mussten verkürzt werden. 
In der WG werden größere Instandhaltungsmaßnahmen und Umbauten mit Unterstützung des BM für Justiz getätigt.

2004
Seit 2001 ist die Klientinnenzahl der Beratungsstelle um 100% gestiegen.
Der 3-Jahres-Vertrag mit der Stadt Innsbruck ist immer noch nicht verwirklicht, aber die Höhe der Stadt-Subvention für die WG wird letztlich doch in der Höhe von 2003 genehmigt. Im Betreuten Wohnen ist die Anzahl der Übergangswohnungen im Laufe des Jahres auf Grund von Subventionskürzungen von 12 auf 9 reduziert worden. Die Vernetzungsarbeit mit anderen Sozialeinrichtungen z.B. im SPAK und die Öffentlichkeitsarbeit sind Schwerpunkte 2004.

2003
Das DOWAS für Frauen - Leitbild wird verschriftlicht.
Wieder ist die Anzahl der ambulant betreuten Frauen gestiegen. Für den Bereich der betreuten Übergangswohnungen und der ambulanten Beratung wird vom Land Tirol eine Stundenaufstockung finanziert. Die anfänglich positiven Verhandlungen über eine alternative Finanzierung der WG (statt des Tagsatzmodells) mit der zuständigen Landesrätin scheitern im Dezember am Veto der Stadt Innsbruck. Gleichzeitig wird das DOWAS für Frauen (und 2 andere Fraueneinrichtungen) vom Wieder-Abschluss des 3-Jahres-Vertrages für Subventionen vom zuständigen Sozial-Stadtrat der Stadt Innsbruck erst ausgeschlossen, dann folgt eine Vertragsvorlage für 2004 mit einer Kürzung der Subvention um 25%.

2002
Die Anzahl der betreuten Frauen steigt in der Beratungsstelle um 60% im Vergleich zu 2001. Finanzielle und existenzielle Probleme sind häufige Beratungsinhalte. Das neue Mitarbeiterinnen-Team hat sich gut eingearbeitet, trotzdem sind die Anforderungen mit dem bisherigen Stundenausmaß kaum zu bewältigen. Bundesministerien streichen oder kürzen Subventionen. In der WG wird das "Projekt Migrantinnen" gestartet.

2001
März: Die finanzielle Lage bessert sich durch höhere Subventionen infolge von intensivsten Verhandlungen mit verschiedenen Bundesministerien und interner verwaltungstechnische Sparmaßnahmen.
Juli: 15-jähriger Geburtstag und ein Jahr der Umstrukturierung: Dr. Franziska Bebelman, Mitarbeiterin der ersten Stunde und Vereinsobfrau der letzten Jahre wechselt ihren Arbeitsbereich. Mehrere langjährige Mitarbeiterinnen wenden sich neuen Aufgaben zu oder gehen in Karenz, ein neues junges Team entsteht.
Der 4-köpfige Vorstand setzt sich nun aus zwei "externen" Frauen und aus je einer Mitarbeiterin der WG und der BS zusammen. Es wird eine betriebswirtschaftliche Geschäftsführerin angestellt, die inhaltliche Leitung übernimmt die neue Obfrau, DSA Jasmine Alge.
Die Anzahl der Übergangswohnungen beträgt inzwischen 15.

2000
Der Trend zu jüngeren Klientinnen (vor allem in der Wohngemeinschaft) nimmt stark zu.
Durch das Tagsatzmodell (Finanzierungsmodell der WG) bedingte Schwierigkeiten zwingen uns zur Überlegung, die WG eventuell schließen zu müssen.

1999
Durch eine Sondersubvention des JUFF kann zum ersten Mal ein zusätzlicher männlicher Kinderbetreuer für ein Jahr in der Wohngemeinschaft angestellt werden.

1998
Die Arbeit der Kinderfachfrau in der WG kann durch eine Spende um 10 Stunden aufgestockt werden.

1996
10-jähriger Geburtstag des DOWAS für Frauen! Festakt im Landhaus mit politischer Prominenz. Druck einer Festschrift.
Eine gigantische Sparwelle rollt (bundesweit) auf uns zu, mit Kürzungen wird gerechnet.

1995
Für das Projekt "Betreutes Wohnen" droht das Aus. Erst im letzten Moment, Ende Dezember, kommt es zu einer finanziellen Lösung.

1994
Jänner: Personelle Trennung der drei Arbeitsbereiche: 5 Mitarbeiterinnen sind in der Wohngemeinschaft beschäftigt, 3 Mitarbeiterinnen sind für die Beratungsstelle und das "Betreute Wohnen" zuständig.
Juni: Wegen der zunehmenden restriktiven Subventionspolitik der Stadt Innsbruck kommt es zu einer starken Protestbewegung unter den Sozial- und Kulturinitiativen. Trotzdem Anmietung von zwei weiteren Übergangswohnungen.

1993
Anmietung von fünf Übergangswohnungen.
November: Anstellung einer Kindergärtnerin (Kinderfachfrau) für die Begleitung der Kinder in der Wohngemeinschaft.

1992
Vier weitere Wohnungen werden für das "Betreute Wohnen" angemietet.

1991
Februar: Wir feiern das 5-jährige Bestehen der WG mit einem Fest im Hutterheim.
März und Mai: Anmietung der ersten und zweiten Übergangswohnung für das Projekt "Betreutes Wohnen".
Dezember: Übersiedlung der WG in ein Haus in der Dr. Stumpf Straße. In der Adamgasse wird ein Teil der Wohnung als Übergangswohnung adaptiert. Der andere Teil der Wohnung dient dem Verein als Büro und Beratungsstelle (BS).

1990
Entstehung der Arbeitsgemeinschaft "Betreutes Wohnen (BEWO)". Erste Mitglieder sind der Verein zur Förderung des DOWAS, Verein Mentlgasse, Caritas-WG (Verein WAMS) und Verein DOWAS für Frauen.

1989
Massive Probleme mit der Tagsatzfinanzierung veranlassen Land und Stadt zur Gewährung einer Sockelsubvention für einen Teil der Personalkosten.

1988
Weil die Personalkosten weder vom Land noch von der Stadt übernommen werden, ist der Verein gezwungen, einer Teilfinanzierung der WG über Tagsätze (Abrechnung pro Klientin pro Nacht mit Sozialämtern) zuzustimmen.

1987
Noch einmal kann die WG vor der Schließung gerettet werden: Aktion 8000 und Akademikertraining werden letztmalig verlängert!

1986
Februar: Eröffnung der WG mit 9 Plätzen für Frauen und deren Kinder. Die Personalkosten (für 3 x 40 Stunden) werden zur Gänze über Akademikertraining und Aktion 8000 finanziert. Den Sachaufwand finanzieren wir mittels Subventionen vom Land Tirol, von der Stadt Innsbruck und von den BM für Justiz, Umwelt und Familie und Arbeit und Soziales.
November: Trotz hoher Auslastung der WG, erste Probleme mit der Übernahme der Personalkosten durch Land und Stadt.

1985
Jänner: Eine Bedarfserhebung für eine betreute WG für Frauen mit Wohnungsproblemen wird bei den verschiedenen sozialen Einrichtungen durchgeführt.
Juni: Der Verein stellt eine Geschäftsführerin an, die die Vorbereitungsarbeiten, die bisher ehrenamtlich geschahen, konsequent vorantreibt. Die Stelle wird im Rahmen des Akademikertrainings vom BM für Arbeit und Soziales finanziert.
November: Eine 160m2 Wohnung in der Adamgasse wird angemietet, die Renovierungs- und Adaptierungsarbeiten für die WG Adamgasse beginnen.

1984
Juni: Bildung der Initiativgruppe "DOWAS für Frauen, ein Konzept für eine betreute Wohngemeinschaft (WG) für obdachlose Frauen wird erstellt.
Dezember: Gründung des Vereins "DOWAS für Frauen". Maßgebend beteiligt sind: Helga Oberarzbacher, Margit Drexel, Adelheid Wüstner, Herta Eberharter, Heidrun Schoißwohl, Peter Steckenbauer, Inge Mühlsteiger und Grete Heel.



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Die Räumlichkeiten der Beratungsstelle

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